Das Geld-System

Funktionen von Geld

  • Tausch- und Zahlungsmittel 
  • Recheneinheit  
  • Wertaufbewahrungsmittel 

Eine Währung ist kein Geld

Geld hat für gewöhnlich einen konstanten und nicht veränderlichen Wert.
Bei einer Währung hingegen handelt es sich nur um die Darstellung eines Wertes. 
Diese kann sich im Laufe der Zeit verändern und anpassen. 


Aus dem lateinischen Wort fiat („Es geschehe! Es werde!“) ist ein Wirtschaftsobjekt ohne inneren Wert, das als Tauschmittel dient. (s. Wiki)

Keynesianismus ist eine bewusste Enteignung.

"Lenin soll erklärt haben, dass der beste Weg, das kapitalistische System zu zerstören, darin besteht, die Währung zu entwerten. Durch einen kontinuierlichen Inflationsprozess können die Regierungen heimlich und unbeobachtet einen großen Teil des Reichtums ihrer Bürger konfiszieren. Mit dieser Methode konfiszieren sie nicht nur, sondern sie konfiszieren willkürlich; und während der Prozess viele verarmen lässt, bereichert er tatsächlich einige wenige."

(John Meynard Keynes in “Essays in Persuasion)

USA: Unternehmens­schulden

Wie zu erwarten, stiegen seither auch die Schulden der Unternehmen an. Besonders interessant wird es aber, wenn man sich parallel die Gewinne der Unternehmen ansieht: Die Unternehmen im US-amerikanischen Aktienindex S&P 500 machen seit dem Jahr 1971 deutlich mehr Schulden, als sie Profite erwirtschaften.*

Schulden von Unternehmen

Unternehmen mit den höchsten Schulden weltweit im Jahr 2023 (in Milliarden US-Dollar).
s. Statista.com

Cantillon-Effekt

Die Geldmengenausweitung führt gemäß dem sogenannten Cantillon-Effekt dazu, dass einige auf Kosten anderer reicher werden.
s. Artikel der WirtschaftsWoche

USA: Vermögensungleichheit

Der Anteil des Vermögens der ärmsten 90 Prozent am gesamten US-Haushaltsvermögen war seit dem Ende des Goldstandards ebenfalls deutlich rückläufig. Finanziell scheinen vom ungedeckten Papiergeld letztlich nur die Superreichen zu profitieren und nicht der Großteil der Bevölkerung.

Dass die Superreichen immer reicher werden, lässt sich einerseits dadurch erklären, dass sie Vermögenswerte besitzen, die durch die Inflation profitieren und sie für Investitionen auch zu guten Konditionen Schulden aufnehmen können, die durch die Inflation wiederum mit der Zeit deutlich an Wert verlieren. Zudem kommt hier der Cantillon-Effekt ins Spiel, der erklärt, dass diejenigen, die nahe an der Geldschöpfung stehen, am meisten von dieser profitieren.


Welche Arten von Inflation gibt es?

Preiserhöhung der Konsumgüter (1. Ebene)
Mengenreduktion der Konsumgüter (2. Ebene)
Qualitätsreduktion der Konsumgüter (3. Ebene)